Vorsorgeprogramme

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Herz-Kreislauf Vorsorgeuntersuchungen

Ab dem 60. Lebensjahr ist es sinnvoll die wichtigsten Funktionen des Herz-Kreislaufsystems zu kontrollieren. Dies gilt besonders bei Vorliegen von Risikofaktoren. In diesen Fällen ist diese Vorsorgeuntersuchung bereits in jüngeren Jahren (ab dem 40. Lebensjahr) zu empfehlen.

Risikofaktoren bewirken eine höhere Wahrscheinlichkeit vorzeitig eine Herz- oder Kreislauferkrankung (Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzmuskelschwäche, ...) zu erleiden. Sie werden eingeteilt in sogenannte klassische Risikofaktoren (gesicherte Risikosteigerung):

Hypertonie (überhöhter Blutdruck)

Fettstoffwechselstörung (Cholesterinerhöhung)

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

Zigarettenrauchen

• Bewegungsmangel

• Vorzeitige Herz-Kreislauferkrankungen in der Familie

und nichtklassische Faktoren wie erniedrigtes HDL-Cholesterin, Lipoprotein A, Übergewicht (Gewichtsrechner), androgene Fettverteilung, Homocystein ...

Diese Risikofaktoren kann ihr Hausarzt mit einfachen Untersuchungen (Blutdruckmessung, Blutuntersuchungen) bestimmen, sie können aber auch in unserer Praxis untersucht werden.

Abhängig davon ob schon eine Herz- oder Gefäßerkrankung vorliegt oder ein Diabetes mellitus besteht (Hochrisikogruppe) oder nicht müssen die Risikofaktoren unterschiedlich intensiv behandelt werden (Risikotabelle). Dazu ist es notwendig eine Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“) möglichst früh zu erkennen. Die nötigen Untersuchungen sind EKG, Belastungs-EKG, Herzecho und die Halsgefäß-Duplexuntersuchung.

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