Dr. med. Christoph Seibold
Dr. med. Roland Morell
Kardiologie
Fürstenfeldbruck
Dr. med. Karl Amon
Dr. med. Rainer Kurz
Gastroenterologie
Fürstenfeldbruck
Vorsorgeprogramme
Herz-Kreislauf • Sporttauglichkeit • Gewichtsrechner • Risikotabelle
Herz-Kreislauf Vorsorgeuntersuchungen
Ab dem 60. Lebensjahr ist es sinnvoll die wichtigsten Funktionen des Herz-Kreislaufsystems zu kontrollieren. Dies gilt besonders bei Vorliegen von Risikofaktoren. In diesen Fällen ist diese Vorsorgeuntersuchung bereits in jüngeren Jahren (ab dem 40. Lebensjahr) zu empfehlen.
Risikofaktoren bewirken eine höhere Wahrscheinlichkeit vorzeitig eine Herz- oder Kreislauferkrankung (Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzmuskelschwäche, ...) zu erleiden. Sie werden eingeteilt in sogenannte klassische Risikofaktoren (gesicherte Risikosteigerung):
• Hypertonie (überhöhter Blutdruck)
• Fettstoffwechselstörung (Cholesterinerhöhung)
• Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
• Bewegungsmangel
• Vorzeitige Herz-Kreislauferkrankungen in der Familie
und nichtklassische Faktoren wie erniedrigtes HDL-Cholesterin, Lipoprotein A, Übergewicht (Gewichtsrechner), androgene Fettverteilung, Homocystein ...
Diese Risikofaktoren kann ihr Hausarzt mit einfachen Untersuchungen (Blutdruckmessung, Blutuntersuchungen) bestimmen, sie können aber auch in unserer Praxis untersucht werden.
Abhängig davon ob schon eine Herz- oder Gefäßerkrankung vorliegt oder ein Diabetes mellitus besteht (Hochrisikogruppe) oder nicht müssen die Risikofaktoren unterschiedlich intensiv behandelt werden (Risikotabelle). Dazu ist es notwendig eine Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“) möglichst früh zu erkennen. Die nötigen Untersuchungen sind EKG, Belastungs-EKG, Herzecho und die Halsgefäß-Duplexuntersuchung.
Vorsorgeprogramme
Herz-Kreislauf • Sporttauglichkeit • Gewichtsrechner • Risikotabelle
Sporttauglichkeits-Vorsorgeuntersuchung
Menschen die in höherem Lebensalter (ca. ab dem 60. Lebensjahr) sogenannten Breitensport betreiben / beginnen sollten ihr Herz-Kreislaufsystem auf Belastbarkeit und Erkrankungen hin prüfen lassen. Hierzu sind neben körperlicher Untersuchung auch Herzecho und Belastungs-EKG notwendig.
Jüngeren Menschen die Leistungssport betreiben ist ebenfalls eine sport-kardiologische Untersuchung anzuraten um Risiken festzustellen die bei maximaler körperlicher Belastung schwerwiegende Schäden bewirken können (plötzliche Todesfälle bei Spitzensportlern bekannt)
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Herz-Kreislauf • Sporttauglichkeit • Gewichtsrechner • Risikotabelle
Übergewicht
Übergewicht ist einer der Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es gibt mehrere Methoden der Beurteilung des Gewichts. Eine sehr gut untersuchte Bestimmungsform ist der sogenannte Body-Mass-Index (=BMI). Dabei wird das Gewicht auf die Körperoberfläche bezogen.
Der nachfolgend installierte Gewichtsrechner bestimmt aus Ihrer Körpergröße und Ihrem Gewicht Ihren Body-Mass-Index BMI.
Der BMI berechnet sich wie folgt:
Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße in Metern im Quadrat (ab 16.Lebensjahr).
| Gewicht | kg | |||
| BMI | = | ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ | = | ¯¯¯¯¯ |
| Größe (cm)2 | m2 |
Füllen Sie unten Ihr Gewicht in Kilogramm und Ihre Körpergröße in Zentimeter ein und drücken Sie auf den "Rechnen"- Knopf.
Eine leichte Zunahme des BMI ist mit zunehmenden Alter normal:
19 - 24 Jahre: BMI 19-24
25 - 34 Jahre: BMI 20-25
35 - 44 Jahre: BMI 21-26
45 - 54 Jahre: BMI 22-27
55 - 64 Jahre: BMI 23-28
und über 65 Jahre: BMI 24-29
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Herz-Kreislauf • Sporttauglichkeit • Gewichtsrechner • Risikotabelle
Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen
Für Herz- und Kreislauferkrankungen sind neben erblich bedingten Voraussetzungen (genetische Prädisposition) eine Reihe von "Beschleunigungsfaktoren" (Risikofaktoren) bekannt. Einige sind bereits in ihrer Auswirkung sehr ausführlich untersucht (die "klassischen Risikofaktoren" Bluthochdruck, Blutzuckerkrankheit, Fettstoffwechselstörung und Rauchen). Diese Faktoren spielen in unterschiedlichem Maß zusammen und verstärken sich teilweise überproportional. Aus diesem Grund hat es sich bewährt nicht mehr die einzelnen Risikofaktoren isoliert für sich zu betrachten und zu behandeln, sonder ein individuelles Gesamt-Risikoprofil zu erstellen und darauf basierend Notwendigkeit und Intensität der Behandlung festzulegen. Hierfür wurden von der europäischen kardiologischen Gesellschaft (ESC) alle verfügbaren Daten, teilweise länderspezifisch, in ein Berechnungsprogramm (SCORE) verarbeitet, welches für fast jedes europäische Land eine spezifische Berechnung des individuellen Gefäßrisikos ermöglicht.
SCORE für Deutschland hier als PDF-Tabelle

